Fairer Handel

Fairer Handel und Partnerschaft

In den an unserer Schule seit langer Zeit angebotenen Kursen EK/CH, den sog. Umweltkursen, wird u.a. über den Treibhauseffekt und den resultierenden Klimawandel gesprochen, der vor allem durch unserenhohen Energieverbrauch in den Industriestaaten verursacht wird, unter dem aber besonders die Menschen in den Entwicklungsländern leiden. Von Anfang an lag der Schwerpunkt in diesen sog. „Umweltkursen” nicht nur darauf, Wissen über die aktuellen Probleme zu vermitteln und anzuhäufen, sondern daraus auch Konsequenzen für das eigene Leben und Handeln zu ziehen, also in die alltägliche Praxis eines Schülers umzusetzen. Auch mit 13 oder 15 Jahren und begrenzten finanziellen Möglichkeiten kann man aktiv werden und z.B. bei seinen Mitschülern und im übrigen sozialen Umfeld als Multiplikator auftreten.

So entstand der Wunsch der Schüler, aktiv zu werden und mit ihren Mitteln konkrete Hilfe zu leisten. Seit November 1997 verkaufen die Schüler dieser Kurse zweimal monatlich freitags in den großen Pausen fair gehandelte Waren aus der sog. Dritten Welt und finanzieren damit eine Patenschaft mit einem Mädchen in Afrika. Die fair gehandelten Waren beziehen wir vom „Eine Welt-Laden” hier in Rheine.

Aktuell bemüht sich die Gruppe darum, dass das Emsland-Gymnasium offiziell als sog. „Fairtrade-School” anerkannt wird. Dazu müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. So muss die ganze Schulgemeinschaft integriert werden, also die SV, die Mehrzahl der Lehrer und natürlich auch etliche Eltern.

Das Warensortiment soll demnächst vergrößert und täglich in beiden großen Pausen angeboten werden. Außerdem wird momentanvon den Caritas-Werkstätten Rheine ein attraktiverer Verkaufswagen gebaut, den die Schüler zum größten Teil selbst finanziert haben.

Weitere Informationen:

Zur genaueren Darstellung des Projektes dienen dann die folgenden Beiträge der beigefügten DVD:

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