Drei Jahrzehnte gelungene Oberstufenkooperation von Emsland und Dionysianum

Sehr breites Fächerangebot in der gymnasialen Oberstufe

Sind Dinge gelungen, so nimmt man sie schnell als selbstverständlich an. Seit drei Jahrzehnten kooperieren Emsland-Gymnasium und Gymnasium Dionysianum in der Oberstufe. Startete die Kooperation Ende der 1980er Jahre erst in den Leistungskursschienen, so ist sie nun schon auf zwei weitere Grundkursschienen ausgeweitet.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die hohe Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler, denn nur so ist es möglich, dass sie aus einem breiten Spektrum Kursfächer wählen können, in denen sie stark sind, die ihnen sehr am Herzen liegen!

Die Schulleitungen Kathrin Straßburg-Mulder und Oliver Meer freuen sich sehr, dass auch dieses Jahr die Oberstufenkoordinatoren, Jürgen Sprenger und Michael Havers, ein gemeinsames Angebot für die Schülerschaft entwickelt haben, das sich zwei mittelgroße Gymnasien alleine nicht leisten könnten.

Dadurch, dass die Oberstufen kooperieren, können neben klassischen Kernfächern wie Deutsch, Englisch und Mathematik sowie traditionell stark angewählten Fächern wie Erdkunde, Biologie und Erziehungswissenschaften auch Leistungskurse in Französisch, Geschichte, Chemie, Informatik, Physik und Sport eingerichtet werden, die allen Schülerinnen und Schülern der Kooperation offen stehen.

Zusätzlich ermöglicht die Grundkurskooperation, dass Fächer wie Musik, Kunst oder Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Latein und Französisch als Abiturfächer gewählt werden können. Auch hier könnte ein Gymnasium alleine solch ein Angebot nicht sicherstellen. Zudem wären besondere Unterrichtsformen wie die Abi-intensiv-Woche vor den Osterferien mit konzentriertem Blick auf die Prüfungsfächer alleine nicht möglich!

Natürlich ist ein solches Angebot nicht ohne großen organisatorischen Aufwand möglich: Klausurtermine und Lehrpläne müssen zwischen den Gymnasien und den Fachkonferenzen abgesprochen, Elternsprechtage und Studienfahrten abgestimmt und Zeugnisnoten ausgetauscht werden. Fundamentale Basis dieser umfangreichen Arbeit ist aber die umfassende, mitdenkende Unterstützung der Stadt Rheine, die seit jeher die Kosten für den Schülerbus zu den Kooperationskursen trägt und damit unterstreicht, dass sie Rheine als Bildungsstadt begreift.