Der Dorenkamp als kleine tolerante Welt

Drei Schülerinnen des Emsland-Gymnasiums beim Stadtteil-Kunstwettbewerb ausgezeichnet

„Der Dorenkamp soll schöner werden‟ lautet das Ziel des innovativen Kunstwettbewerbs der Stadt Rheine und des Stadtteil-Managements Dorenkamp in Zusammenarbeit mit dem Paderborner Künstler Manfred Webel. Die 9. Klasse und die Willkommensklasse des Emsland-Gymnasiums nahmen an dem Kunstwettbewerb unter der Leitung von Inga Helming teil. Sie kreierten Zeichen, Symbole, Formen und Wegweiser, die nicht nur zeigen, dass es sich am Dorenkamp gut leben lässt, sondern welche auch in Zukunft zur Neuen Mitte hinführen sollen. Die drei Schülerinnen Mia Veltmann, Alida Kreuzberg und Julia Braun setzten sich gegen 82 eingesendete Skizzen und Modelle von Bürgerinnen und Bürgern im Alter von 4 bis 61 Jahren durch, die von einer hochkarätigen, sechsköpfigen Jury (Stadtteilmanagement Hörst Hücking und Rosemarie Ring, Stadtplanerin Silvia Geffe, Landschaftsarchitekt Sebastian Tischendorf und den Künstlern Jean-Claude Escoulin und Manfred Webel) ausgewählt wurden und ab dem 24. März 2017 in Webels mobilen Kunst-Container weiterentwickelt werden. Die Werke der Schülerinnen des Emslands konnten vor allem durch ihre positive Strahl- und Aussagekraft, aber auch durch die sensible Identifikation mit dem Stadtteilgebiet überzeugen. Mia Veltmann möchte mit ihrem Modell, eine Kugel aus feinen Stahldrähten, zeigen, dass der Dorenkamp als „kleine und vor allem tolerante Welt‟ fungiert. Vielleicht sehen wir schon bald einen Wegweiser der Schülerinnen im Dorenkamp wieder.